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Klingende Räume |
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Berner Zeitung, 5. Juni 2008 Musik wird Licht wird Raum wird Musik: Mut zur Kombination ist Treibkraft und Inspirationsquelle des jungen Projektorchesters Variaton. Diesmal sind es Licht- und Raumgestaltung, die die Musiker mit dem Orchesterklang in Verbindung bringen wollen. |
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Violinen zu treibenden DJ-Beats |
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Berner Zeitung, 14. Mai 2007 Manchmal entsteht eine schimmernde Perle, wenn sich vermeintliche Gegensätze begegnen – und zwar wirklich begegnen. Wenn sie ineinanderfliessen, sich verweben, miteinander kommunizieren. Und dies, ohne den Kern dessen, was sie ausmacht, zu verleugnen. |
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Der Mut zum Crossover |
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Der Bund, 14. Mai 2007 Klassische und elektronische Musik in einem Programm: Das Berner Projektorchester Variaton wagt die Verbindung in «My Age Night» Nach den letzten Akkorden von Samuel Barbers Adagio for Strings breitet sich Spannung aus im Saal des Kornhausforums. Barbers Komposition geht über in elektronische Klänge eines DJ. Abrupte Kopfbewegungen der Musiker markieren die Abkehr vom traditionellen Konzertverhalten. Sie werden vom Solisten am Elektro-Cello musikalisch umgesetzt. Originelle Breakbeats des DJ führen weiter weg vom klassischen Orchesterstück. Da tritt plötzlich ein Tanzduo in Erscheinung und imitiert die Musik mit wirren Körperverdrehungen. |
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«da seh ich nur zwei umschlungene gestalten…» |
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Ensuite Kulturmagazin, Mai 2006 / Nr. 41 Es ist Frühling. «Clara», schreibt der 28-jährige Robert Schumann an seine Verlobte, «könnte ich Dir doch sagen, wie mich die Liebe glücklich macht, so ganz erfüllt, dass auch keine Stelle im ganzen Menschen ist, die nicht davon wiederbebte. Da wird aber Sprache und Ton unverständlich; da seh ich nur zwei umschlungene Gestalten und es will Alles um mich vergehen. Du gute Clara Du.» So leidenschaftlich wie er sich an sie wendet, so leidenschaftlich klingt es auch wieder zurück. Die 19- jährige Clara, europaweit gefeierte Pianistin und Tochter von Schumanns Klavierlehrer Friedrich Wieck, erwidert die Liebe des Komponisten und Literaten. Doch Claras Vater sträubt sich vehement gegen die geplante Heirat, bis vor Gericht geht er mit seinem Einspruch. Während zwei Jahren kämpft das Paar für die gemeinsame Zukunft, Schumann überfällt Todessehnsucht und schwarze Melancholie. Schliesslich entscheidet das Gericht zu Gunsten des Paares und am 12. September 1840 läuten endlich die Hochzeitsglocken... Und dann? Mehr von Clara Wieck und Robert Schumann gibt es an den Konzerten von Variaton Projektorchester zu hören: Kompositionen des Künstlerpaares sowie Ausschnitte aus der riesigen Flut von Briefen und Tagebuchseiten, welche die Schumanns der Nachwelt hinterlassen haben. |
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